Donnerstag, 17. September 2015

Rezension: Nox-unten

Nox
Unten

Band: 1
Autor: Yves Grevet
320 Seiten
Verlag: dtv
14,95€
Taschenbuch
[hier]

Klappentext:
Es ist NOX, die dichte Wolke aus Schmutz, die die Stadt in ein Oben und Unten teilt. Wer oben geboren wird, ist auf der Seite der Sieger. Hier wächst man mit Licht und Sonne in Reichtum auf. Der 17-jährige Lucen hat es weniger gut getroffen. In Dunkelheit und Gestank lebt er unter widrigsten Umständen in der Unterstadt, wo Polizei und Miliz die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Sein Freund Gerges aus Kindertagen tritt der Miliz bei. Bald schon wird er Lucen misstrauen und ihn hintergehen. Denn der sympathisiert mit den Aufständischen, die eine Zusammenführung von Unter- und Oberstadt unter Einsatz ihres Lebens erkämpfen wollen. Hinter ihm steht Firmie, seine Freundin, und auch Ludmilla, ein Mädchen aus der Oberstadt. Aber werden sie gegen die Miliz siegen? Lucen ist in größter Gefahr. Und ausgerechnet sein ehemaliger Freund wünscht ihm den Tod.



Meinung: 
In diesem Buch geht es um Lucen, Gerges und Ludmilla. Lucen und Gerges wohnen in der Unterwelt. Denn in diesem Buch wohnt die wohlhabende Gesellschaft in der Oberstadt, denn dort gibt es frische Luft, genügend Essen, Wasser zum Duschen und man kann die Sonne auf- und untergehen sehen. Das alles gibt es in der Unterwelt bei Lucen und Gerges nicht. Sie müssen schon als kleine Kinder ihren eigenen Strom erzeugen. Auch ist die Lebenserwartung im Unterland nicht allzu lange. Deswegen beginnt die Familienplanung schon sehr früh. Lucen will am Liebsten mit seiner Freundin eine Familie gründen, doch es läuft nicht immer so wie es laufen soll.
Ludmilla lebt oben und weiß gar nichts genau, wie es in der Unterwelt zu geht. Ihr Kindermädchen Martha kam aus der Unterstadt und seit ihr Vater sie entlassen hat, will Ludmilla mehr über das Leben der Unterwelt und vor allem über den Verbleib von Martha wissen.  Doch ihr Vater lässt Ludmilla überwachen, das passt ihr gar nicht.
Außerdem ist sie der Meinung, dass sie langsam alt genug ist zu wissen, womit ihr Vater eigentlich das ganze Geld verdient.
Gegen den Willen ihres Vaters, macht sich Ludmilla auch die Suche nach Marthe. Sie macht sich auf den Weg zur Unterwelt. Dabei lernt sie Lucen kennen…

Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Die Idee und das Thema ist wirklich super, nur leider spricht mich der Schreibstil gar nicht an. Denn zuerst wird eine Situation aus der Sicht von Ludmilla erzählt und danach die gleiche Situation aus der Sicht von Lucen. Es ist sozusagen eine Wiederholung, denn man erfährt nichts Neues. Normalerweise mag ich Bücher, die aus verschiedenen Sichten geschrieben wurden, aber hier gefällt es mir gar nicht.
Auch die Charaktere sind meiner Meinung nach nicht tiefgründig genug. Sie haben mich nicht berührt und ich konnte mich auch nicht in diese hineinversetzten.
Für mich kommt das Buch irgendwie so vor, wie wenn das Buch noch einmal überarbeitet werden muss.

Tolles Thema, tolle Welten, aber der Schreibstil ist nicht meins und die Charaktere sprechen mich auch nicht an. Dennoch kann das Buch für andere super sein.
Dem Buch gebe ich 3 von 5 Cupcakes.



Kommentare:

  1. ... und das Buch sinkt auf der Wunschliste ... und sinkt ... :D

    LG<3
    Anna

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  2. Huhu,
    schade das es dir nicht gefallen hat.
    Meinem Mann hat das Buch sehr gut gefallen und er hat den 2. Teil schon hier stehen :)

    LG,
    Bücherfee

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