Donnerstag, 4. Februar 2016

Rezension: Die Vertriebenen

Die Vertriebenen
Flucht aus Camp Eden
Band 1
Autor: Kevin Emerson
Verlag: Heyne fliegt
Seiten: 432
8,99€
Taschenbuch
[hier]
Klappentext:
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.

 
Um was gehts?
Die Geschichte spielt nach einer Klimakatastrophe, man kann nur noch unter sogenannten 'Kuppeln' leben, denn sonst ist die Sonne zu gefährlich. Man muss ich jedesmal mit einer speziellen Creme eincremen um überhaupt für ein paar Minuten nach draußen zu kommen. Auch die Lebenserwartung ist nicht mehr so hoch wie bei uns heutzutage.
Owen nimmt an einem Feriencamp teil, da sein Vater es so wollte. Er wollte, dass sein Sohn auch mal etwas anderes erlebt, außer sein träges Leben zu Hause bei seinem kranken Vater.
Owen wohnt mit ein paar Jungs in der Hütte die er gar nicht leiden kann. Er findet schwer Kontakt zu anderen. 
Bei einer Schwimmübung, die jeder Campteilnehmer teilnehmen muss, passiert es. Owen ertrinkt, aber trotzdem ist er nicht tot. Warum? Was ist mit ihm passiert? 
Lilly, eine Betreuerin rettet ihn und macht seltsame Andeutungen, die Owen nicht versteht. Was meinte sie mit seiner Aussage? Er muss sie unbedingt treffen und mit ihr darüber reden. Wem kann er sonst noch trauen?

Meinung:
Ehrlich gesagt, hat mir das Buch gar nicht zugesagt. Der Klappentext hat mir super gefallen, auch das Cover wirkte interessant. Aber schon nach den ersten Seiten habe ich überhaupt nicht mehr verstanden warum das Cover so gestaltet wurde? 
Meiner Meinung nach repräsentiert der Kerl auf dem Cover überhaupt nicht Owen wieder. Er ist sozusagen das komplette Gegenteil.
Was mir auch nicht gefallen hat, ist dass der Anfang richtig zäh ist. Es ist total langatmig zu lesen. Owen wollte sich seit dem Unfall die ganze Zeit mit Lilly, der Betreuerin treffen, aber es hat über 100 Seiten gedauert, bis er endlich dazu kam. Und nein, nicht weil irgendetwas spannendes passiert ist?! Sondern nur ein lahmer Ausflug, von dem man überhaupt nichts wissen musste. Nach diesem genannten Ausflug konnte er sich natürlich auch nicht mit ihr treffen, da er hunger hatte?! und danach musste er ins Bett, in dem er die ganze Zeit eh nicht schlafen konnte?
Nach ein paar Seiten hat mich das Buch wirklich genervt. Ich konnte mich kaum noch konzentrieren, da ich eigentlich nur noch darauf gewartet hatte, dass endlich etwas passiert. Bzw. dass man endlich erfährt was mit Owen passiert ist.
Nach etwa 300 Seiten habe ich das Buch abgebrochen, da ich es einfach nicht mehr fertig lesen wollte und konnte.

Ich kann mir trotzdem durchaus vorstellen, dass es anderen Lesern gefällt. Aber mich konnte es leider nicht wirklich überzeugen.

Dem Buch kann ich leider nur 2 von 5 Cupckaes geben.

Kommentare:

  1. Huhu Lena,

    ich Cover-Mensch, sah dieses Cover, las den Klappentext und dann sah ich deine Bewertung. ._. Warum können Bücher nicht einfach gut sein, wenn ich Interesse an ihnen habe??? ='D Ich kann das aber total verstehen und mich würde es vermutlich bis zum Himmel nerven, wenn ich solche Stellen lesen würde. Ganz besonders so etwas "und danach musste er ins Bett, in dem er die ganze Zeit eh nicht schlafen konnte?". Also, ohne das Buch überhaupt gelesen zu haben, ich fühle mit dir! =D
    Tolle Rezi! =)

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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    1. Hey Leni,
      ich bin auch ein Cover-Mensch, aber wenn ich überhaupt nicht leiden kann ist, wenn die Charaktere auf dem Cover nicht so aussehen wie im Buch beschreiben, sei es die falsche Haarfarbe,...

      Liebe Grüße,

      Lena

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  2. Hey,

    Bei der Sache mit Owen und dem Kerl auf dem Cover kann ich dir echt nur zustimmen ansonsten sind unsere Meinungen aber sehr unterschiedlich. Mir hat das Buch echt gut gefallen auch wenn der Schreibstil echt nicht so einfach und locker wie bei einem normalen Liebesroman ist wodurch man auch etwas Zeit braucht um erstmal rein zu kommen. Irgendwie finde ich deine Rezension schon hart aber ich kanns verstehen meine Rezension zu ,, Das Feuerzeichen'' fiel auch nicht besser aus. Geschmäcker sind einfach unterschiedlich ! ;)

    LG Jessii

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    1. Hey Jessi,
      ja ich weiß auch nicht. Ich glaube es war/ist einfach nicht mein Buch. Ich kann mir zwar vorstellen, dass einige davon wirklich begeistert sind. Aber mich konnte es nicht umhauen.
      Liebe Grüße
      Lena

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  3. Huhu Lena,

    leider ist es ja bei vielen Büchern so, dass sie einfach nicht genügend Spannung mit sich bringen. Deine Erläuterungen zeigen sehr deutlich, wie die Handlung nur gestreckt wurde.
    Schade, aber das nächste gute Buch folgt bestimmt.

    Liebe Grüße Tanja

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