Donnerstag, 14. Mai 2015

Letztendlich sind wir dem Universum egal

Letztendlich sind wir dem Universum egal
Autor: David Levithan
Verlag: FJB
400 Seiten
16,99€
Hardvocer
[hier]


Klapptext:
Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?

Meinung:
In diesem Buch geht es um A der jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht und sich eines Tages in Rhiannon verliebt. Aber er weiß, dass er sich nicht verlieben kann/darf, da er am nächsten Tag wieder jemand komplett anderes ist. Wie kann er Rhiannon seine Gefühle erklären? Wird sie ihm überhaupt glauben oder ihn für verrückt erklären? All diese Fragen gehen A durch den Kopf.

Jeder von uns hat sich sicher schonmal vorgestellt jemand anderes zu sein, aber A ist wirklich jeden Tag eine neue Person, auf die er sich einlassen muss. Wer oder was ist A überhaupt, diese Frage lässt mich seit ich das Buch zu ende gelesen habe nicht mehr los. Der Autor will, dass man sich darüber Gedanken macht, denn das Thema des Buches ist einfach toll. 
Das Buch ist nicht spannend in dem Sinn geschrieben, dass ständig irgendetwas passiert. Es ist auf seine Art einfach total fesselnd.  
Man kann sich gar nicht richtig vorstellen, wie der Autor das Thema umsetzt, ohne dass man irgendwelche Schwierigkeiten beim Lesen hat. Aber das Lesen des Buches ist überhaupt kein Problem, man hat es in einem rutsch durch. Da es sich flüssig und schnell lesen lässt.
Auch das Cover finde ich total genial, die vielen verschiedenen Personen bzw. Gesichter. Das ist A's Leben.
Ein Buch, dass einem zum Nachdenken anregt 4 von 5 Cupcakes


Kommentare:

  1. Hey Lena :)

    ich fand das Buch nicht ganz so gut wie du. Mir hat i-wie das Gefühl gefehlt. Habe es in Englisch gelesen. Die Story finde ich aber sehr spannend.
    Danke für die schöne Rezi ;D

    Liebste Grüße Sine

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    1. Hey Sine,
      ja das stimmt, die Gefühle sind da wirklich nicht so präsent.
      Aber mir hat sie Idee einfach super gefallen und auch die Umsetzung hat mich total überrascht.

      LG
      Lena

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