Freitag, 4. September 2015

Rezension: Moonshine-Stadt der Dunkelheit

Moonshine
Stadt der Dunkelheit
Band 1
Autorin: Alaya Johnson
Verlag: Knaur
Seiten: 432
9,99€
Taschenbuch


Klappentext:
The Golden Twenties … Illegale Bars florieren und das Nachtleben in den Jazz-Clubs ist ausgelassen wie nie zuvor. Doch New York hat auch eine dunkle Seite: Kriminalität und Korruption gehören zum Alltag und die Schwachen werden ausgebeutet – egal, ob es sich dabei um Frauen, Immigranten oder Vampire handelt. Zephyr Hollis tut alles, um diese Welt ein bisschen gerechter zu machen. Den Djinn Amir amüsieren ihre Bemühungen, trotzdem bittet er sie um Hilfe: Zephyr soll den Vampir Rinaldo, einen Drogenboss, für ihn finden. Sie macht sich auf die Suche, anfangs weil sie das angebotene Geld braucht, später aus viel persönlicheren Gründen. Dabei gerät sie in ein tödliches Netz aus Hass, Machtgier und Ignoranz …


Meinung:
In diesem Buch geht es um Zephyr, die Geschichte spielt in den 20-er Jahren in New York. Früher war Zephyr eine Dämonenfängerin, doch jetzt setzt sie sich für Vampire, Schwächere und 'Andere' ein. Sie arbeitet in verschiedenen Wohlfahrtsorganisation. Denn zu dieser Zeit haben reiche und einflussreiche Menschen und Vampire die Macht. Besonders Rinaldo hat einiges in der Stadt zu sagen. Doch niemand weiß wer und was er eigentlich ist. Vorallem Drogen, Blut und Alkohol spielen eine große Rolle.

Eines Tages findet Zephyr einen kleinen Jungen im Schnee, der vor kurzem von einem Vampir gebissen wurde. Er steckt immernoch in der Wandlungsphase. Doch wenn sie ihn ins Krankenhaus oder zur Polizei bringt wird er gepfählt,  da alle Jungvampire unter 16 Jahren zu gefährlich sind.

Zephyr arbeitet an der Abendschule und gibt verschiedene Kurse für Migranten und Vampire. Sie will die Welt gerechter machen und hilft wo sie nur kann. Außerdem setzt sich für das unterdrückte Volk ein, geht auf Demonstrationen,...
Sie wohnt in einer Pension und teilt sich das Zimmer mit ihrer Freundin Aileen.

Allein kann sich Zephyr nicht um den wahllosen Jungen kümmern, deshalb bittet sie Amir um Hilfe. Aber was hat es mit Amir auf sich? Denn er will, dass Zephyr ihm hilft den gefährlichen Drogenboss Rinaldo zu finden. Was hat er mit ihm zu tun? Mit der Zeit geriet sie immer weiter in Gefahr. Auf die Wahrnungen ihrer Freundin will sie nicht hören.

Anfang war es für mich schwer in das Buch reinzukommen. Es war nicht ganz so einfach zu lesen, aber mit der Zeit wurde es immer besser. Ich konnte mich trotz der 'Zeitreise' in die 20-er Jahre gut in die Protagonistin hineinversetzen. Die Autorin beschreibt die Kleider detailliert und versucht den Leser das katastrophale Leben nahe zu bringen. Das alles andere als schön ist, wenn man arm und zur Unterschichte gehört. Mir hat besonders gut gefallen, dass sich Zephyr für die Schwächeren einsetzt, obwohl sie selber fast nichts besitzt. Das geht einem wirklich ans Herz und so wurde sie mir immer sympathischer. Auch Amit hat mir gut gefallen. Zephyr wusste von Anfang an, dass er kein Mensch ist, aber ein Vampir ist er auch nicht. Sondern ein Dijnn. Doch was hat es damit aufsich?

Trotz schwierigem Einstieg hat mir das Buch richtig gut gefallen, es ist ein Buch, indem es nicht nur um Vampire geht, sondern auch um Dijnn's. Die Charaktere sind meiner Meinung nach noch etwas ausbaufähig. Dem Buch gebe ich 4 von 5 Cupcakes. Ich habe auch schon gleich nach dem zweiten Band geschaut, aber diesen nur auf englisch entdeckt. Weiß jemand von euch mehr? Denn das Buch endet sehr interessant und ich würde mich über einen zweiten Teil sehr freuen.

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