Montag, 21. September 2015

Rezension: Solange wir Lügen

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Solange wir Lügen
Einzelband
E. Lockhart
14,99€
Hardcover
Ravensburger Buchverlag
320 Seiten



Klappentext:
Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.




Meinung:
Cadence gehört zu der wohlhabenden Familie Sinclairs, diese verbringt jeden Sommer auf ihrer Privatinsel. Alle sind anwesend, egal ob Tante, Cousinen, Cousins, Großmutter und Großvater. Alles scheint perfekt, doch das ist es nicht. Denn als Cadence ihren 15 Sommer erlebt passiert ein schlimmer Unfall, sie kann sich an nichts genaues erinnern. Keiner will ihr die Wahrheit sagen, alle verheimlichen ihr etwas. Aber was? Als ihr 17 Sommer beginnt will sie der Wahrheit auf den Grund gehen. Doch wird sie die Wahrheit verkraften können? Und dann ist da auch noch Gat, der beste Freund von ihrem Cousin Johnny, der schon immer seine Ferien auf der Privatinsel verbracht hat. Warum verhält er sich nun so seltsam?

Zu Beginn werden ersteinmal die ganzen Personen der Sinclairs Familie vorgestellt. (Zum Glück gibt es zu Beginn des Buches einen Stammbaum der Familie, denn ohne wäre ich wirklich durcheinander gekommen.) Nach und nach erzählt die Hauptprotagonistin Cadence von ihren Sommerferien vor dem 15. Sommer. Man bekommt einen Eindruck wie die Familie wirklich ist. Doch alles ist gar nicht so einfach. Die 'Tanten' wollen immer nur das beste für sich und gönnen sich gegenseitig nichts und der Großvater ist einfach nur ein 'Tyrann' der immer gezeigt bekommen will, was für einen großen Einfluss er bei seiner Familie hat. Die Familie sieht sich nur im Sommer, dort spielen sie auf perfekte Familie. Aber sonst haben sie keinen Kontakt, sie antworten nicht auf Cadence E-Mails,...

Ich habe etwas gebraucht, um in den Schreibstil richtig reinzukommen. Doch mit jedem Kapitel wurde es besser. Zum Glück, denn anfangs war es wirklich etwas kompliziert. Mit der Zeit wird es aber immer spannender. Ich finde er passt zu Geschichte, denn man bekommt immer nur einen oberflächlichen/groben Einblick, was gerade auf der Insel passiert. So bleiben manche Geheimnisse noch ungelöst und erst am Ende der Geschichte werden die Lücken des Puzzleteiles geschlossen.
Mit der Zeit kann sich Cadence an immer mehr Dinge erinnern, die im 15. Sommer vorgefallen sind. So erfährt der Leser auch immer mehr Details, die man aber erst am Ende des Buches verstehen kann.

Das Buch wird einem nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Aber ich bin mir auch noch nicht sicher, was ich genau damit anfangen soll bzw. interpretieren soll. Denn Einerseits hat mir das Buch irgendwie total gut gefallen, aber Andererseits war es für mich eine erzählte, lückenhafte Geschichte. Zu der ich keinen speziellen Bezug aufbauen konnte. Was vom Autor vielleicht auch gar nicht gewollt ist. Denn es war ein komplett anderer Schreibstil. Deshalb gebe ich dem Buch 4 von 5 Cupcakes.

Einen großen Dank geht an den Ravensburger Verlag und Lovelybooks, die mir dieses Buch als Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt haben!!!

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