Donnerstag, 8. Juni 2017

Rezension: Remember me

Remember me
Autorin: Cassi Live, Amelia Gates
Verlag: Fine Line Verlag
Seiten: 187
ebook
0,99€
kindleunlimited: ja
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Klappentext:
„Oh wie gut, dass niemand weiß, dass ich Zandra… Olivia, Mia und manchmal auch Isabella heiß...“ Denn wenn es eine Sache gibt, die die bodenständigen Bürger in „Paradise“ – nein, nicht DAS Paradies, sondern die Kleinstadt im US-Bundesstaat Nevada - überhaupt nicht mögen, dann sind es Sex-Telefonistinnen mit mehr emotionalem Gepäck, als der durchschnittliche Privatjet transportieren sollte. Zu blöd nur, dass Abigail genau so jemand ist.

Und gemeinsam mit ihrem 40 Kilo schwerem Schoko Labrador hat sich die Mittzwanzigerin ins Herz der Spießbürger geschlichen und sich erfolgreich vor ihrer Vergangenheit verschlossen. Zumindest war das der Fall, bis das Telefon an jenem Tag schon vor dem Mittagessen nicht mehr aufhören wollte zu klingeln. Denn am anderen Ende ihrer 0180-Nummer meldete sich niemand Geringeres, als Theo Holton, Milliardär, Philanthrop und die Verkörperung einer Zeit, von der Abigail dachte, sie schon seit langem weit hinter sich gelassen zu haben. 





Um was geht es?
Abigail und Theo kennen sich schon seit ihrer Kindheit, doch nachdem Theo umgezogen ist haben sie den Kontakt verloren. Jetzt nach all den Jahren ruft Theo bei Abigail an und möchte sie unbedingt wieder treffen. Doch das ist alles andere als leicht, denn Abigail ist nicht so leicht zu überzeugen. Dann gibt es aber noch ein ganz anderes Problem, denn Abigail lässt keinen so richtig an sich ran.

Meinung:
An das Buch bin ich rangeganen, ohne groß zu wissen um was es geht. Denn das Cover konnte mich schon überzeugen.
In den ersten Kapiten bekommt man als Leser einen groben Überblick, wie das Leben von Abigail und Theo momentan ist. (Welches alles andere als einfach ist.) Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Abigail und Theo erzählt, beide haben auch kleine Rückblicke ihrer Vergangenheit in den jeweiligen Erzählungen. Sowas gefällt mir als Leser immer gut, wenn die Bücher aus verschiedenen Sichtweisen geschildert wird, das lockert das ganze immer etwas auf. Man bekommt  einen guten Überblick, wie sich beiden Hauptprotagonisten fühlen und kann deren Verhalten besser nachvollziehen. (Obwohl es in diesem Buch für mich nicht ganz so einfach ist.)

Was für mich etwas kompliziert als Leser ist, dass man anfangs nicht wirklich weiß worauf die beiden Autorinnen hinaus wollen. Wie die Geschichte weiter geht, in welche Richtung sie läuft.
Da hing ich, als Leser leider etwas in der Luft. Generell ist der Anfang etwas langatmig, dafür geht das Ende umso schneller, was ich auch wieder etwas schade finde. Auch die Protagonisten sind etwas wirr für mich. Manchmal konnte ich die Gedankengänge nicht wirklich nachvollziehen.

Dennoch eine tolle Geschichte, welche man zu jeder Jahreszeit lesen kann. Obwohl die Protagonisten etwas komplizierter zu verstehen sind, sind sie mir sympathisch. Was ich allerdings auch noch gestehen muss, dass mir das Buch viel länger vorgekommen ist, als 187 Seiten. Normalerweise lese ich so ein dünnes Buch ruck zuck, aber für diese Geschichte habe ich dann doch etwas länger gebraucht. 
Eine gute Geschichte, von der man keine megaaa romantische Geschichte erwarten sollte, auch lässt sich das Buch nicht so schnell lesen, was gar nicht so schlimm ist. Es ist eben etwas anspruchsvoller, als andere Liebesromane. Aber den Humor habe ich leider vermisst.
Von mir gibt es 3 von 5 Cupcakes.

Kommentare:

  1. Huhu Lena,
    bei dem Anfang der Inhaltsangabe musste ich doch gleich ein wenig schmunzeln. :o)
    Ich gebe dir Recht: Der Klappentext klingt ganz interessant. Schade, dass die Autorinnen dann irgendwie keinen richtigen roten Faden hatten. Auch finde ich, dass bei der geringen Seitenzahl eine durchweg rasante Handlung gegeben sein sollte.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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    1. Hey Tanja,
      ja leider, ich hatte mir jetzt nicht unbedingt mehr erhofft, da ich das Buch einfach gekauft und gleich gelesen haben, ohne mich wirklich zu informieren. Aber begeistern konnte es mich auch nicht unbedingt.

      Liebe Grüße,
      Lena

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