Samstag, 4. April 2015

2 Kurzrezensionen von Büchern, die mich bewegt haben

Heute möchte ich euch 2 tolle Bücher vorstellen, diese mal nichts mit Romantik, Fantasy, ect. zu tun haben, sondern die knallharte Realität sind. Da man zu beiden Büchern nicht allzuviel sagen kann werden es nur Kurzrezensionen werden.


Auf der Seite des Bösen
Meine spektakulärsten Fälle als Strafverteidiger
Autor: Stepahn Lucas
Seiten: 272
Verlag: Knaur
Taschenbuch: 8,99€
[hier]

Klapptext:
Stephan Lucas ist Strafverteidiger und vertritt Mörder und
Vergewaltiger vor Gericht. Er berichtet von seinen spekta­kulärsten Fällen und davon, wie es ist, tagtäglich mit dem
Bösen konfrontiert zu werden. Immer wieder stellt er sich
die Frage, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann,
Schwerverbrechern als Anwalt zur Seite zu stehen.
Die dramatischen Schicksale und erschütternden Taten des vermeintlich Bösen lassen niemanden kalt.

Meinung:
Viele von euch kennen sicher Stephan Lucas aus dem Fernsehen. Das Buch hat mir vor längere Zeit meine Mutter geschenkt, da ich mich für Rechtsfälle interessiere.
Aber das Buch ist definitiv nicht nur für Interessierte!
Denn der Rechtsanwalt Stephan Lucas beschreibt seinen Alltag, Situationen die er als Verteidiger erlebt hat und wie er an seine Aufgabe als Rechtsanwalt ran geht. Nämlich ohne voreilig Schlüsse zu ziehen, sondern den Beweisen und Indizien zu folgen.
Für viele Menschen ist es sicher nicht nach zu vollziehen warum ein Verteidiger zu seinem Mandanten steht, wenn er z.B. als Vergewaltiger oder sogar als Mörder angeklagt wird. Auch solche Situation werden von dem Rechtsanwalt beschreiben, wie er damit klar kommt solche Menschen zu verteidigen.

Was durch dieses Buch klar wird, ist das man leicht durch eine Falschaussage oder nur einer Übertreibung, das Leben eines anderen zerstören kann.
Ich kann das Buch nur empfehlen, es werden mehrere Fälle aus der Sicht Herrn Lucas beschreiben, ohne Beschönigungen. Es sind keine Senstationsfälle, die in ganz Deutschland durch die Presse gewandert sind, aber genau das macht es aus. Es sind Fälle, die eigentlich jeden Tag passieren, was auch sehr erschreckend ist, das sowas schon zur 'Normalität' gehört.

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Mogadischu - Das Entfühungsdrama der Landshut
Autor: Timo Kortner
Verlag: Knaur
Seiten: 272
Taschenbuch: 4,90€
[hier]

Klapptext:
Mogadischu, 18.10.1977:
Die von Terroristen entführte Lufthansa-Maschine Landshut mit 86 deutschen Urlaubern an Bord wird von einem GSG-9-Kommando gestürmt. Diese dramatische Befreiungsaktion leitet das Ende der Roten Armee Fraktion ein. Packend schildert dieses Begleitbuch zum Film Mogadischu die wahren Hintergründe des Geiseldramas und das Schicksal der traumatisierten Passagiere.

Meinung:
Auch dieses Buch fande ich sehr interessant.
Das Geschehnis wird immer abwechselnd aus zwei Situationen beschreiben. Einmal befindet man sich an Bord der LH und erfährt was aus der Sicht der Geiseln passiert, während man kurze Zeit später liest, was zu diesem Zeitpunkt in Deutschland (Bonn) los ist.
Es ist ein unglaublich spannendes Buch, obwohl man das Ende kennt. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen, da ich wissen wollte wie es weiter geht.
Was mich fasziniert ist wie die Geiseln das so lange durchgehalten  haben, mehrere Tage in einem Flugzeug gefangen zu sein, vorallem was sie alles durchgemacht haben. Unglaublich ist auch, das Verhalten der Piloten, dass sie in solchen Situationen trotzdem ein Flugzeug auf gesperrten Flughäfen landen können. Nur ein kleiner Fehler und... 
Was mir allerdings etwas gefehlt hatte waren die Gefühle der Geiseln, natürlich hatten sie angst, panik,... Aber wie sie das alles empfunden haben, ob sie sofort verstanden haben dass sie entführt wurden oder wie wo was, das hätte ich gerne noch mehr erfahren.


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