Sonntag, 5. Juli 2015

Endgame

 Endgame
Die Auserwählten
Band 1
Autor: James Frey
Verlag: Oettinger
Seiten: 592
19,99€
Gebunden
[hier]

Klapptext:
ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch. Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. 




Meinung:
Der Anfang des Buches ist wahnsinnig gut, man will sofort weiter lesen und wissen, was genau passiert. Der Beginn des Buches ist packend und auch die verschiedenen Bilder, die im Buch immer wieder auftauchen machen neugierig auf mehr.




In dem Buch Endgame, geht es um 12 auserwählte Spieler die gegeneinander um Tod und Lebenkämpfen müssen. Jeder Spieler hat zu Beginn von Endgame, (beim ersten Treffen), einen geheimen Code bekommen, dieser muss entschlüsselt werden, um die drei Schlüssel zu finden. Der Code ist entweder ein Bild, eine Zahlenreihe,... Nur wer am Ende des Spieles die drei Schlüssel hat kann überleben. Die 12 Spieler kommen aus unterschiedlichen 'Generationen', jeder vertritt sozusagen seine eigene Linie, die nur dann überlebt, wenn ihr Spieler gewinnt.


Leider wurde das Buch nach dem tollen Anfang schnell etwas langweilig, denn jeder Spieler wurde 'vorgestellt' und durch die vielen Namen und Perspektivwechsel wurde es schnell etwas kompliziert und langweilig. Ohne die Erklärung der Spieler ganz hinten im Buch, wäre ich manchmal gar nicht zurecht gekommen, wer wer war, bzw. welche Eigenschaften und Fähigkeiten er bzw. sie hat.


Schon relativ am Anfang hatte ich meine Lieblingsspieler Sarah und Jago, genannt Feo. Eigentlich hätte ich am liebsten nur aus der Sicht dieser beiden Spieler gelesen, denn das war einfach irgendwie am interessantesten. So gibt es auch ein paar stellen, die für mich einfach zäh waren. 
Dennoch hat die Geschichte ziemlich viele Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hätte. Die Figuren lernen schnell dazu und entwickeln sich weiter. Obwohl es an manchen stellen etwas langatmig war ging mir das Ende dann doch etwas zu schnell. Trotzdem ist es ein toller Schluss und die erste Runde Endgame geht zu ende.

Was mich auch ein bisschen gestört hat, ist dass es mir so vor kam, als ob der Autor so viele Seiten wie möglich zusammen bringen will. Auf manchen Seiten stehen einfach nur irgendwelche Gedichte.
Oder manchmal wurde auch nur eine Zeile der Seite beschrieben (es ist zwar für das Gewinnspiel, aber irgendwie hätte man das auch besser lösen können.)



Dennoch hat mir das Buch gut gefallen, es ist mal eine etwas andere Idee. Ein Spiel bei dem es um Leben und Tod geht. Ein Buch mit viel Action und einem tollen Lesefluss. Man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen (die etwas langweiligeren Stellen habe ich einfach überflogen), da man wissen will wie es nun vorläufig ausgeht. 4 von 5 Cupcakes

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen