Dienstag, 20. September 2016

Rezension: Elanus

Elanus
Autorin: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Broschiert
14,95€
416 Seiten

Klappentext:
Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.

Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme.
Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.

Drohnen, Überwachung, Manipulation, dunkle Geheimnisse – gekonnt webt Ursula Poznanski hochaktuelle Themen in ihren neuen Thriller. 


Inhalt:

 Jona ist ein sogenanntes Wunderkind. Für ihn ist Mathe, Technik und ähnliches eine Leidenschaft, die er sogar im Schlaf beherrscht.
Er hat mit gerade einmal siebzehn Jahren ein Stipendium an der begehrtesten Universität bekommen und lebt dort bei einer Gastfamilie.
Aber schon am ersten Tag hat er seine üblichen Probleme. Er ist zwar ein hochbegabter junger Mann, allerdings kommt er mit seinen Mitmenschen nicht ganz so gut zurecht. Er macht sich gleich unbeliebt, auch seine Gastfamilie mag er nicht so. Sein einziges Hobby ist sein ein und alles. Elanus, eine kleine Drohne, die durch die Handynummer einer Person aktiviert wird und sie danach immer wieder orten und verfolgen kann. Doch keiner weiß etwas von Jona's technischem Freund und wenn sie erst einmal dahinter kommen...


Meinung:
Der Beginn des Buches ist super spannend, man will sofort wissen was es mit Elanus genau auf sich hat. Was man damit alles anstellen kann ect.. Durch den Schreibstil kommt man gut in die Geschichte, sodass man gleich mit den Protagonisten mitfeiern kann. Anfangs ist es zwar etwas komplizierter den Charakter Jona  in sein Herz zu schließen, da er wirklich eingebildet, von sich überzeugt und arrogant ist. Doch mit der Zeit lernt man Jona immer besser kennen und man stellt fest, dass auch ein hochbegabter Junge es nicht immer leicht hat. Besonders in diesem Alter.

Was das Buch so besonders macht, ist die Entwicklung des Charakters von Jona. Auch er stellt fest, dass sein Verhalten Menschen gegenüber nicht immer fair gewesen ist. Der Leser kann die Verwandlung innerhalb der Geschichte deutlich spüren.

Im Laufe der Geschichte passieren immer wieder neue und spannende Dinge.
Dennoch hat mich das Ende etwas enttäuscht. Die Autorin hätte ruhig mehr ins Detail gehen und  die Geschichte ausführlicher auflösen können. Es kam einfach alles auf einmal raus, zack zack zack.
 Das finde ich etwas schade.

Sonst ist das Buch wirklich toll, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch das Thema Technik (Drohnen) hat mir super gefallen. Es wurde nicht zu extrem ins Detail gegangen, sodass auch Leser, die sich nicht unbedingt für solche Themen interessieren beim Lesen nicht langweilen!



Fazit:

 Das Buch konnte trotz vielversprechendem Anfang nicht ganz mit dem Buch 'Erebos' mithalten.
 Dennoch kann ich euch das Buch 'Elanus' (und auch 'Erebos') definitiv empfehlen.



Bewertung:

4 von 5

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