Sonntag, 25. Dezember 2016

Rezension: Die Gebieterin des Mondes


Die Gebieterin des Mondes
The Phoenix Pack Series
Band 1
Autorin: Suzanne Wright
Heyne
Taschenbuch 
Seiten: 544
9,99€

Klappentext:
Als Taryn Warner eines Morgens im Schlafzimmer des gefährlichen Außenseiters Trey Coleman erwacht, ist sie stinksauer. Wie konnte er es wagen, sie – die einzige Tochter des mächtigen Alphas – zu entführen? Und ihr dann auch noch einen unverschämten Deal vorzuschlagen: Zum Schein soll sie sich mit Trey verbinden, damit er seine Stellung unter den Wolfsrudeln stärken kann, dafür entkommt sie dem strengen Regiment ihres Vaters. Als Taryns erste Wut verraucht ist, stimmt sie der Liebesverbindung auf Zeit zu. Aber was, wenn aus den anfänglichen Funken zwischen den beiden ein alles verheerendes Feuer entsteht?



Um was geht es?
Trayn wird von dem finsteren Alphawolf Trey Coleman entführt, da er ihre ein Angebot machen möchte, von dem seiner Meinung nach beide profitieren werden.
Anfangs ist Trayn etwas skeptisch, denn unter normalen Umständen würde sie nie mit Trey verhandeln. Doch ihr Vater, auch ein Alpa will Trayn endlich verheiraten. Er ist froh, wenn er sie los ist, da Trayn’s Wölfin einfach nicht an die Oberfläche kommt. Das ist eine Schande für ihren Vater. Also sagt sie nach kurzem Zögern zu. Als Trey ihr verschlägt, seine Panterin, (auf begrenzte Zeit), zu werden. Aber wird ihr eigentlicher ‚Verlobter‘ es einfach so hinnehmen? Denn dieser hat auch seine Abmachungen mit Trayn’s Vater



Meinung:

Die Idee der Geschichte konnte mich sofort begeistern. Schon der Beginn ist super, durch den Schreibstil der Autorin, der super angenehm und lustig ist bin ich toll ins Buch gekommen. Es hat mir richtig Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Die beiden Protagonisten Trey und Trayn , (ja die ähnlichen Namen sind wirklich etwas verwirrend), sind mir von Beginn an sympathisch. Beide haben ihren eigenen Humor und Persönlichkeit. Was die Geschichte gleich viel lebendiger macht.

Trey ist eher ein furchterregender, erschreckender Wolf, der auch gerne mal die Fetzen fliegen lässt, wenn ihm etwas nicht passt. Er setzt sich eben gerne durch. Trey ist ein groß und gutgebauter Mann, auch sein Wolf ist ausdrucksstark und kann sich im Kampf perfekt verteidigen, obwohl er manchmal etwas zu ausbrausend ist.
Trey ist vor einigen Jahren als 14-jähriger von seinem eigenen Vater, bzw von seinem eigenen Rudel verstoßen worden. Deshalb gründete er damals ein eigenes Rudel.

Trayn ist die Tochter eines Alphawolfes, der sich dafür schämt, dass sich seine eigene Tochter nicht verwandeln kann. Trayn kann das alles nicht verstehen, denn schließlich ist sie seine Tochter, doch mit der Zeit hat sie sich an die Ablehnung des Vaters gewöhnt. Trayn ist eine zierliche junge Frau, die sich trotz Größe nicht einschüchtern lässt, im Gegenteil.

Im Laufe der Geschichte passieren immer wieder spannende Dinge, man fiebert mit den Protagonisten mit und ist gespannt, was die Autorin sich so alles einfallen lassen hat.

Als Leser merkt man richtig, wie Trayn von Trey’s Rudel aufgenommen wird, obwohl sie ja nur für begrenzte Zeit ein Teil von ihnen ist.
Was mir während dem Lesen aufgefallen ist, sind die Nebencharaktere die neben den ausdrucksstarken Protagonisten etwas flach sind. Es ist nicht so, dass ich sie nicht mochte, aber hmmmm. Einige sind ich etwas gewöhnungsbedürftig.

Mir persönlich gefiel auch nicht, wie Trayn mit Trey’s Großmutter umgegangen ist. Klar, kann man sich ein bisschen ‚auf sticheln‘ aber das war mir echt zu extrem. Für mich kam es immer respektlos rüber. Schade. Das ist eigentlich der einzige Punkt, der mich an diesem Buch gestört hat.


Fazit:
Ein tolles Buch mit ausdrucksstarken Charakteren. Ich will/ brauche mehr! Definitiv einen Blick wert!!

4 von 5


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