Dienstag, 8. November 2016

Rezension: Tote Dichter küsst man nicht

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Tote Dichter küsst man nicht
Autorin: Mirya
Verlag: amazon crossing
Seiten
Taschenbuch 9,99€
446 Seiten
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Klappentext:
Bücher sind Chiaras Lebensinhalt, ihre Familie und ihre besten Freunde. Auch die Liebe kennt sie nur von den Helden aus ihren Büchern. Als Chiara Leonardo begegnet, dem Assistenten, der ihre Doktorarbeit über Dante betreuen soll, sieht sie sich mit einem äußerst unverschämten Mann konfrontiert. Er tut alles, um ihr beruflich Steine in den Weg zu legen. Chiara findet ihn vom ersten Moment an unausstehlich, wenn er doch nur nicht so attraktiv wäre ...
Zwischen ABBA-Songs und Dantes Gesängen landet Chiara in ihrer ganz persönlichen Hölle. Nun muss sie sich entscheiden: romantische Schwärmerei oder sinnliches Begehren, Kopf oder Bauch?


Um was geht es?
Chiara steht kurz vor ihrer Promotion, sie muss nur noch ihre Doktorarbeit schreiben. Doch ausgerechnet jetzt muss ihre Professorin eine Arbeitspause einlegen, da sie familiäre Probleme hat.
Nun betreut der neue Assistent Leonardo ihre Arbeit, dieser will ihr das Leben zur Hölle machen, da er eine komplette andere Einstellung als Chiara hat und das nicht nur bei ihrer Doktorarbeit.
Was steckt wirklich dahinter?

Meinung:
In diesem Buch spielt die Literatur eine wichtige Rolle, da Chiara ihre Doktorarbeit über den italienischen Dichter Dante Alighieri. Es gibt einige Zitate von Dante in diesem Buch, welche auch passend eingebracht wurden, aber für mich ist es trotzdem ein Hauch zu viel. Denn ich kenne den Dichter nicht wirklich, ich habe noch nichts von ihm gelesen. Mir war es einfach to much.

Die Protagonistin Chiara ist mir schnell ans Herz gewachsen, man merkt, dass sie Bücher über alles liebt. Auch macht sie sich Gedanken darüber, was Leonardo ihr 'vermitteln' will. Sie stellt fest, dass er nicht immer ganz unrecht hat.
Leonardo hingegen ist nicht leicht einzuschätzen, da man ihn zugleich hasst und liebt. Besonders für Chiara ist es nicht leicht zu verstehen, wieso Leonardo so abweisend ist.
Für den Leser wird deutlich, dass selbst Leonardo nicht ganz weiß was er will, er muss sich erst selbst finden.

Auch die Nebencharaktere wurden von der Autorin toll ausgearbeitet.

Fazit:
Das Buch ist wirklich ein Blick wert! Mit gelungenen Charakteren die selbst eine Leidenschaft für Bücher haben. 3,5 von 5 Cupcakes.

Kommentare:

  1. Das klingt sehr interessant :) Ich finde es immer toll, wenn Charaktere in Büchern auch gerne lesen.
    Liebe Grüße ♥

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    1. Hey ;)
      Ja, das stimmt. Eigentlich gibt es das viel zu selten.

      Liebe Grüße,
      Lena

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  2. Du hast dir viel Mühe mit der Rezi gegeben :-) Die Promovierung gibt es nicht, aber eine Promotion :-)

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